Aus unserem Bestand empfehlen wir zur Lektüre:

Akims Dorf, bisher vom Krieg verschont, wird bombardiert, er wird von seiner Familie getrennt, ihr Haus ist zerstört. Eine fremde Frau kümmert sich um ihn, bis ihn Soldaten in ihr Lager mitnehmen. Bei einem Angriff kann er fliehen und rennt, bis er andere Flüchtlinge trifft. Gemeinsam erreichen sie schließlich den Grenzfluss, überqueren ihn und werden von einer Hilfsorganisation in ein Flüchtlingslager gebracht. Der kleine Akim ist einsam und verzweifelt und trauert um seine Familie – doch dann findet er im Lager seine Mutter. Nicht der knappe Text, sondern die Bilder erschüttern in diesem Bilderbuch von Claude Dubois. Sie zeigt in flüchtig hingeworfenen Bleistiftskizzen die schrecklichen Gefühle, die Krieg, Verfolgung und Flucht besonders in Kindern wie Akim auslösen: Angst, Verzweiflung, Trauer, Einsamkeit und Nicht-Verstehen-Können, was passiert. Ein äußerst wichtiges Buch, um Kindern und auch Jugendlichen und Erwachsenen zu zeigen, was diese Flüchtlingsdramen bedeuten, deshalb unterstützen auch Amnesty International und Pro Asyl dieses Buch. Kinder ab acht Jahren sollten es zusammen mit Erwachsenen anschauen, die ihnen Fragen zu dem Thema beantworten können, für Jugendliche ist es eine wichtige Diskussionsgrundlage. (Gudrun Eckl, Borro-Rezension)

Eines von fast 1000 Büchern unserer Bücherei aus dem ANTOLIN-Programm.

Öffnungszeiten der Kath. öffentlichen Bücherei St. Antonius Urbar:
sonntags von 10.30 bis 11.30 Uhr und mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr