01. März 2012

Fastnacht und Aschermittwoch in der KiTa "Hl. St. Goar"

„Bei uns im Kindergarten gruselt‘s sehr, drum kommen Vampire, Gespenster und noch mehr“ – so hieß unser diesjähriges Fastnachtsmotto, das die Kinder im Rahmen einer Kinderkonferenz im Vorfeld abgestimmt hatten. Unsere Kita verwandelte sich in den letzten Wochen in ein Spuk-Schloss mit Spinnenweben, Fledermäusen, Spinnen, Gespenstern und Mäusen. Auch eine Höhle durfte nicht fehlen. Höhepunkt des bunten Treibens war die Fastnachtsfeier an Schwerdonnerstag, zu der wir z. B. Hexen, Vampire, Cowboys, Clowns, Prinzessinnen, Polizisten und noch viele mehr begrüßen konnten.

Eröffnet wurde der Tag von einem echten Zauberer mit einer tollen Show. Anschließend öffneten sich alle Türen im Haus und es gab viel zu erleben: Gespensterorden basteln, Gruseltastkasten, Topfschlagen zum Ergattern von süßen Mäusen und Fledermäusen, Disco in der Turnhalle und natürlich ein leckeres Buffet im Speisesaal des Spuk-Schlosses. Zum Abschluss sangen wir noch lustige Fastnachtslieder und ein toller Vormittag in der KiTa ging viel zu schnell zu Ende.

Am Aschermittwoch endete auch bei uns die lustige Zeit. Auf dem Spielplatz trafen sich alle Kinder und Erzieherinnen, um Luftschlagen zu verbrennen. Doch zuvor sangen wir noch das Lied „Die Geister rasen durch das Schloss“. Das Luftschlangen-Feuer sorgte für beeindruckte Gesichter. Und was blieb davon übrig? Na klar: Asche. Und zwei Tage später besuchte uns Pastor Weber im Singtreff, um mit uns über Aschermittwoch und Jesus zu reden. Auch er hatte Asche vom Verbrennen der Palmzweige dabei und Weihwasser.

Neben dem Singen verschiedener religiöser Lieder wie z.B. „Jesus ruft alle, alle Kinder“, „Du bist immer da“ oder „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“ beteten wir auch das „Vater unser“. Höhepunkt war für alle Kinder und Erzieherinnen, die wollten, die Empfängnis des Aschekreuzes durch Pastor Weber. Dies soll uns daran erinnern, dass alles im Leben vergänglich ist: Bäume verlieren im Herbst ihre Blätter, Haustiere sterben, Blumen verwelken, alle Menschen müssen irgendwann sterben. Aber aus allem Toten entsteht neues Leben: So bekommen die Bäume im Frühling wieder Blätter und die Blumen wachsen und blühen. Und im Frühling feiern wir das Osterfest: Jesus musste damals sterben und an Ostern feiern wir seine Auferstehung.

Schon jetzt möchten wir alle einladen, am 1.4.2012 am Gottesdienst zu Palmsonntag (Einzug Jesu nach Jerusalem) teilzunehmen.